Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck

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Inhalt: Ablauf Brückenöffnung

Hubbrücken in Aktion

Während des Dienstbetriebes ist die Eisenbahnbrücke gehoben und die Straßenbrücke gesenkt. Die Lichtsignalgebung für die Schifffahrt sind zwei weiße Lichter über zwei roten.

Meldet sich ein Schiff über Funk und fordert eine Brückenöffnung, werden die Schifffahrtssignale auf ein rotes Licht geschaltet und das automatische Steuerungsprogramm für die Straßensignale aktiviert. Nach 60 Sekunden zeigen die Brückenampeln rot und die Schranken können geschlossen werden. Jetzt wird mit einem Knebelschalter der Gleichrichter eingeschaltet. Mit dem Fahrhebel wird ein Gleichstrommotor (23 PS), der in vier möglichen Geschwindigkeitsstufen über Schneckengetriebe und Zahnstangen das Brückengegengewicht (Akku) nach unten und damit das Wasser-/Glyceringemisch aus dem Akkuzylinder in die Brückenzylinder drückt: Die Brücke hebt sich. Ist die Brücke in der oberen Endlage angekommen, wird der Fahrhebel in Nullstellung gebracht und zwei grüne Lichtsignale zum Setzen der freien Durchfahrt gezeigt.

Hat das Schiff die Brücke passiert, wird die Brücke mit dem Fahrhebel in die untere Endlage gefahren; die Schifffahrtssignale zeigen jetzt zwei rot. Der Akku bewegt sich nun von unten nach oben und das Wasser-/Glyceringemisch wird aus den Brückenzylindern zurück in den Akkuzylinder gedrückt. Ist die Brücke in der unteren Endlage angekommen, wird das Rohrsystem mit dem Druckhebel drucklos gemacht und die Brücke auf die Widerlager abgesenkt. Danach können die Schranken geöffnet und mit dem Drucktaster die Ampelanlage ausgeschaltet werden: Der Verkehr hat wieder freie Fahrt.

Die Schifffahrtssignale werden wieder in die Ausgangsposition gebracht.

Innenaufnahme der Hubbrücke (22.608   Bytes)  Innenaufnahme der Hubbrücke (18.051 Bytes)