Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck

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Inhalt: 130 Jahre Leuchtturm Buk

Am 7. Juni 2008 lud das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck zusammen mit der Gemeinde Bastorf zu einer maritimen Informationsveranstaltung am Leuchtturm Buk in Bastorf ein. Hier ein paar Fotos von einem großen Tag des Leuchtturms Buk.

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Neben einer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Leuchtturms Buk und der Leuchtfeuertechnik im Wandel der Zeit war für ein interessantes gastronomisches und musikalisches Rahmenprogramm gesorgt.

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Geschichte des Leuchtturms Buk

Erste Überlegungen zur Notwendigkeit eines Leuchtturmes auf der Bukspitze bei Bastorf gab es bereits 1824. Die Beleuchtung der Mecklenburger Bucht war unbefriedigend. Zwischen den tief in der Lübecker Bucht aufgestellten Feuern bei Travemünde bzw, Pelzerhaken (Neustadt) und auf dem Darßer Ort lagen knapp 70 sm nahezu unbeleuchteter Küste. Das schwache Hafenfeuer in Warnemünde und das weit im Norden leuchtende Feuer von Gjedser änderten an dieser Situation nicht viel. 1871 wiesen die nautischen Vereine Wustrow und Lübeck erneut auf diese unzureichende Befeuerung hin. Die Reichsregierung ließ daher 1876 die Einrichtung eines kleinen Feuers für die Ansteuerung der Wismarbucht und eines großen Feuers auf der Landspitze Buk prüfen. Im selben Jahr war noch Baubeginn und das Leuchtturmgehöft Buk wurde in einer Bauzeit von nur 1,5 Jahren unter der Leitung des Baumeisters Hansen aus Kröpelin und mit Arbeitern aus Kühlungsborn errichtet. Der massive runde Turm war rot mit weißen Fugen und besaß eine dunkelfarbige Kuppe. Im Dienstgebäude waren zwei Wohnungen für die Leuchtturmwärter eingerichtet. 1878 wurde das Leuchtfeuer in Betrieb genommen.

1912 wurde der Leuchtturm elektrifiziert und das Petroleumdochtfeuer durch eine Glühlampe ersetzt. Ebenfalls wurde der Leuchtturm mit einer Reserve-Gasbeleuchtung ausgestattet, die sich bei Stromausfall automatisch einschaltete.

1979 wurde die Leuchtfeuertechnik automatisiert. Der letzte Leuchtturmwärter, Paul Knabe, verlässt Buk und die Überwachung erfolgt durch die Fernsteuerzentrale des "Seehydrographischen Dienstes der DDR" in Warnemünde.

1991 wurde der Leuchtturm durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes übernommen und wird seit dem durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck unterhalten. Zwischen 1992 und 1994 wurde der Turm unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umfassend saniert.

2008 wurde das 130jährige Bestehen mit einer Informationsveranstaltung rund um den Leuchtturm Buk gewürdigt.