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Inhalt: Leuchtturm Gollwitz

Leuchtturm_Gollwitz

Leuchtturm_Gollwitz Bildergalerie Leuchtturm Gollwitz

Geographische Lage
WGS 84 Koordinaten:
54°01.434' nördliche Breite
11°28.236' östliche Länge
Bauzeit: 1953
Baumaterial: Beton / Stahlblech
Turmhöhe: 7,6 m
Lichtpunkthöhe: 13,1 m

Allgemeines

1929 wurde ein eiserner Gitterturm für die Verbesserung der Befeuerung der Zufahrt Wismar errichtet. Da das Stromnetz noch nicht an den Mast reichte, erhielt seine Laterne einen Flüssiggasbrenner.

In der Nähe des alten Feuers entstand 1953 ein neuer Leuchtturm, ein einfacher Zweckbau aus Beton und Stahlblech. Allerdings hatte der Turm jetzt elektrischen Anschluss, aber bis auf eine geringfügige Leistungserhöhung des Lichtes blieb vorerst alles beim Alten. Erst die 1956 eingerichtete Richtfeuerlinie, mit dem Leuchtturm des Unterfeuers, erleichterte auch größeren Schiffen die Passage durch das Große Tief. Dabei diente das dem Gebäude aufgesetzte Dreieck-Toppzeichen auch gleichzeitig als Tagessichtzeichen.

Beschreibung

Rechteckiger Turm mit einer Galerie, ein Schalthaus und Wohnhaus.

Mit der Grundinstandsetzung des Bauwerkes im Jahre 1996 fand aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die separate Errichtung des Leitfeuers Gollwitz auf einem 23,4 m hohen Stahlgittermast etwas westlich vom Standort des Leuchtturmes statt. Durch den neuen Standort wurde eine Beeinträchtigung der Sektoren durch Bäume vermieden. Als Lichtquelle wurde eine Gürtellinse, die mit 2 230 V / 1000 W Halogenglühlampen bestückt ist, eingesetzt. Mit der erzeugenden Lichtstärke von 51750 Candela wird eine Tragweite bei Sigma 0,4 für den weißen, roten und grünen Sektor von 7,7 – 6,1 sm erreicht. Es wird eine Kennung Ubr = 5 sec gezeigt.

Das bestehende Richtfeuer Gollwitz wurde durch ein Präzisionssektorenfeuer – Feuerhöhe = 13,1 m-, das mit Halogenlampen 220 V / 150 W bestückt ist, ersetzt. Mit der erzeugten Betriebslichtstärke von 82500 Candela wird für den schmalen weißen, roten und grünen Sektor eine Tragweite von 8,1 – 6,5 sm erreicht. Es wird eine Glt-Kennung mit 4 sec gezeigt. Die Stromversorgung erfolgt aus dem öffentlichen Netz, ein Dieselaggregat dient als Notstromversorgung.

Die Fernüberwachung der Leuchtfeueranlage erfolgt durch die Verkehrszentrale in Travemünde.